Fetale Therapie

Fruchtwasserauffüllungen

Bei bestimmten Entwicklungsstörungen in der Schwangerschaft mit Störungen der Fruchtwassermenge kann eine Auffüllung der Fruchttblase mit steriler Flüssigkeit über eine dünne Nadel die Schwangerschaftsverlauf günstig beeinflussen und in einigen Fällen sinnvoll sein.

Bluttransfusion an das ungeborenen Kind

Über die Punktion der Nabelschnurvene ist eine Gabe von Blutbestandteilen an das Ungeborenen möglich. Dieser Eingriff ist z.B. bei einer Blutarmut des ungeborenen Kindes notwendig.

Medikamentengabe an das ungeborene Kind

Über die Punktion der Nabelschnurvene oder der Fruchtblase ist eine Gabe von Medikamenten an das Ungeborenen möglich. Dies kann z.B. bei Herzrhythmusstörungen des ungeborene Kindes notwendig werden.

Punktion von Organen des ungeborene Kind

In bestimmten Fällen ist es notwendig, eine Punktion an Organen (z.B. Harnblase) oder Körperhöhlen wie z. B. die Bauchhöhle, Brustkorb des Ungeborenen  vorzunehmen. Bei bestimmten Fehlbildungen der Nieren oder Harnblase kann gleichzeitig eine Katheter gelegt werden um den Abfluss von Urin oder anderen Körperflüssigkeiten zu ermöglichen.

Fruchtwasserdrainage (Fruchtwasserentlasstungspunktion)

In der Schwangerschaft können einige Entwicklungsstörungen auftreten die mit einer Vermehrung der Fruchtwassermenge einher gehen. Dies kann vorzeitige Wehen, Blasensprung und mütterliche Atemnot auslösen.

Die Entlastungspunktion einer bestimmten Mengen von Fruchtwasser kann eine Verlängerung der Schwangerschaft In diesen Fällen ermöglichen.